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Pfungstädter Bierpokal

In der vorletzten Juliwoche war es so weit! Im Unterwasserrugby fand der 36. Pfungstädter Bierpokal statt.

Fünf Spieler das SV Langenfeld gingen in einem Mixed-Team an den Start. Für unseren Oliver war es das erste Turnier und es wurde direkt zu einem vollen Erfolg. Bei 26 °C und Sonne hatten wir die besten Voraussetzungen für ein Freibad-Turnier.

Kaum angekommen begannen auch schon die Dschungel-Spiele. Wortwörtlich. Eine der Pumpen im Bad war defekt und im Springerbecken, wo wir spielen, hatten sich die Algen auf dem Boden angesammelt. Sie verschlechterten die Sicht so stark, dass man den Ball in der Mitte des Spielfeldes nicht erkennen konnte – geschweige denn den gegnerischen Korb. So starteten dann die Ninja- und Anschleich-Manöver. Trotz diesen eher ungewöhnlichen Verhältnissen holten wir uns am ersten Tag drei Siege und kassierten nur zwei Niederlagen.

Dann entschied unser Mannschaftskapitän, dass wir uns Schrubber organisieren und noch etwas mehr Sport machen. Mit drei weiteren Mannschaften und gut zwanzig Schrubbern machten wir uns an die Arbeit und säuberten das Becken in der Hoffnung, dass man am nächsten Tag mehr sehen könnte.

Ein gemütlicher und sehr leckerer Grillabend folgte, bevor es auf die Tanzfläche ging.

Am nächsten Tag ging es dann weiter. Das Spielsystem war etwas ungewöhnlich, sodass wir als dritter der Zwischenrunde gegen den Zweiten spielten. Für den Verlierer ging es danach maximal noch um Platz fünf.
Wir lieferten uns ein sehr enges und spannendes Spiel gegen Freiburg und verloren ganz knapp in den letzten Minuten mit 0:2. Danach war bei uns dann die Luft raus, sodass wir auch im letzten Spiel unterlagen und so statt auf dem dritten auf den letzten Platz landeten. Allerdings wurden wir von allen gefeiert, da wir in der Tat für eine bessere Sicht im Bad gesorgt hatten. Unsere heroische Putzaktion wurde mit Bier vom Turniersieger belohnt.

Das gemeinsame Team-Rutschen zum Turnierabschluss durfte natürlich auch nicht fehlen.
Und so kam ein sehr schönes Wochenende zum Ende und man machte sich auf den Heimweg.